Die Brut & meine Schmerzen

Geschrieben von RP am 9. Juni 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Der Titel sagt eigentlich alles, ich habe Schmerzen.
Was, fragt man sich, hat das mit den Amseln zu tun? Alles!
Der Amel-Papa ist, wenn die Amsel-Mama nicht da ist, ein furchtloser Wächter über das Nest und seinem Inhalt. Er guckt sich jede Annäherung sehr kritisch an und wenn man zu nah kommt greift er an. Ja! ER GREIFT AN!
Er fliegt mir dann immer knapp über den Kopf, genau so nah daß er mir mit den Flügeln eine Klatsche verpassen kann. Wenn ich Beharrlichkeit zeige kommen zusätzlich die Krallen zum Einsatz. Dann wird mir sehr effektiv ein Scheitel gezogen. Ich bin heilfroh daß ich zur Zeit “lange” Haare auf dem Kopf habe, sonst würde es blutig werden. Er kennt keine Gnade oder Angst vor mir!
Im Nest sind wieder zwei der Küken sehr aktiv und recken fleißig die Hälse um Fressen zu bekommen. Das dritte Küken hat sich kaum bis gar nicht gerührt. Ob es bloß geschlafen hat oder auf dem absteigenden Ast ist? Wir werden es sicherlich bald sehen. Das verbliebene Ei konnte ich nicht erkennen, aber mit dem Amsel-Papa am Kopf wollte ich auch nicht lange danach suchen.

Ich habe mal die Augen aufgehalten ob irgendwo in der Nähe des Nestes oder auch unten vor der Haustüre Reste von Eierschalen o.ä. zu finden sind: Keine Resultate.

Ich habe dennoch eben ein neues Video gedreht. Verzeiht mit meine Ausdrucksweise darin, an den Wacklern und meinem Meckern erkennt ihr wann wieder ein Angriff auf mich geflogen wurde.

BigBrother im Nest II

Grüsslis
RP

PS: Ihr ahnt warum ich inzwischen meine Balkonkisten nur bei Dunkelheit gieße … schmerzt einfach weniger ;-) . Warum ich sie überhaupt gieße? Damit meine Gastfamilie nicht im Freien sitzt.

Die Brut – Aus 5 werden 4

Geschrieben von RP am 7. Juni 2010 | Abgelegt unter Sack Reis

Heute herrscht besseres Wetter und das bedeutet gleich bessere Sicht auf meinen Nachwuchs *seufz*.
So konnte ich eben einen unerwartet ungestörten Blick ins Nest werfen. Ich war gar nicht darauf vorbereitet weil es eigentlich noch arg früh war daß Amsel-Mama das Nest verlässt. Egal, ich bin wie ein Wahnsinniger durch die Bude gerast um das Handy zu holen ehe die übliche Bewachung der Brut zurück ist. Wie ihr nun sehen könnt ging diese Runde deutlich an mich :-P .

Wie auf dem Photo unschwer zu erkennen ist sind drei Küken erfolgreich geschlüpft und ein Ei ist noch da. Es muß ergo ein Ei auf der Strecke geblieben sein. Warum bloß? Haben die Eltern ein Ei wegen schlechter Erfolgsaussichten gekickt? Ist vielleicht ein Küken zwar geschlüpft, dann aber gestorben und ist aus dem Nest geflogen (worden)? Ich gucke später mal nach ob ich irgendwelche Reste finde die das Schicksal es fünften Ei klären. Ich möchte das Nest nach dem Streß erst mal ein wenig in Ruhe lassen.
Weil es so schön war und ich eben nicht gestört wurde hier noch ein kurzer Film vom Nest ….

BigBrother im Nest

Tschilp-Grüsslis
RP

Die Brut – Erste Schlüpferfolge!

Geschrieben von RP am 6. Juni 2010 | Abgelegt unter Sack Reis

Gut daß ich hartnäckig bin! Ich habe immer ein Auge auf den Balkon um einen guten Moment für ein Photo zu haben. So habe ich es soeben geschafft die ersten Bilder vom Nachwuchs zu machen *jubel*. Das erklärt auch warum Amsel-Papa eben so ungehalten war … dir sein verziehen.


Jetzt bleibe ich natürlich noch intensiver am Ball bzw. Balkon um möglichst viel von dem Nachwuchs berichten zu können.

Grüsslis
RP

Die Brut – Nichts neues vom Nest

Geschrieben von RP am 6. Juni 2010 | Abgelegt unter Sack Reis

Tja, es gibt nichts zu berichten. Die Amsel-Mama brütet still und leise vor sich hin, der Amsel-Papa guckt dann und wann vorbei.
Eben habe ich versucht in dem kurzen Moment der Abendstunden in dem die Amsel-Mama fressen geht einen Blick ins Nest zu werfen, vergeblich. Sobald Mama das Nest verlässt wird dieses vom Papa bewacht. Wohlgemerkt bewacht, nicht bebrütet! Sobald ich mit mit gezücktem Photoapparat genähert habe hat sich dann Paps zum Schutze der Brut doch auf das Nest gesetzt. Daher bleibe ich genauso ahnungslos wie ihr :-( . Kaum war Amsel-Mama wieder da saß sie auf dem Gelege und der Papa flatterte weg. Um mir klar zu machen wie unerwünscht ich bin wählte er seine Flugroute so daß er mir so nebenher mit einem Flügel einen Watschen verpassen konnte … eifersüchtiger Saukerl!

Auf anraten meines einzigen Lesers habe ich beschlossen bezüglich der Höhenproblems tatsächlich zunächst einfach abzuwarten.

Grüsslis
RP

Die Brut – Meine Sorgen

Geschrieben von RP am 30. Mai 2010 | Abgelegt unter Sack Reis

Wie schon angedeutet mache ich mir um meine Gastfamilie ernste Sorgen. Das fing ganz unverfänglich an …
Ich berichte natürlich auch im Kollegenkreis jeden Tag wie es der werdenden Amselfamilie so geht. Ein Kollege erzählte mir bei einer solchen Gelegenheit einge Geschichten über brütende Amseln in einer Hecke seines Gartens. Er konnte lustige Dinge zum Flugunterricht der kleinen Racker und die dafür nötigen Totalabstürze berichten. Das waren wirklich vergnügte Geschichten vom Scheitern und später daraus resultierenden Erfolg. Nach diesem Gespräch saß ich an meinem Arbeitsplatz und freute mich auf das Schlüpfen und die danach unweigerliche Pannen-Show live auf meinem Balkon. Und da setzten meine Sorgen schlagartig ein … Warum?
Deswegen:

Der rote Kreis am obersten Balkon zeigt die Stelle an dem das Nest in meiner Blumenkiste liegt. Damit ist klar daß bei Flugübungen oder auch nur bei Mißgeschicken der kleinen Teenager-Amseln eine 50% Regel gilt! Geht der Absturz auf den Balkon: Kein Drama, Geht der Absturz zur anderen Seite heißt es nicht mehr wie oben “erst Scheitern und dann Erfolg” sondern “Flieg oder stirb”! Ich kann mir nicht vorstellen das so ein Amselkind diesen Sturz überlebt! Es sind schließlich keine Katzen die das schaffen (können). Und selbst wenn so ein Absturz überblebt wird, dann wie? Und selbst wenn der Teenie unverletzt landen sollte hat er dort unten schnell verloren: Hunde, Katzen, Menschen, …
So sehr ich mich über meine Gastfamilie freue, ich muß inzwischen eingestehen daß die Wahl meines Balkons ausgesprochen dumm war! Dumme Amseln! Böse Amseln!
Nun grüble ich über Lösungen dieses Problems. Wie kann ich die Balkonkiste so umbauen daß die Gefahr gebannt wird? Und das natürlich ohne die brütenden Amseln zu verscheuchen, ängstigen, behindern, … Ideen von euch (sicherlich kaum bis nicht vorhandenen) Lesern sind sehr willkommen!
Wie ich gestern sehen konnte ist es bei den bisherigen 5 Eiern geblieben. Ich gehe daher davon aus daß die Phase Legen abgeschlossen ist und die Phase Brüten nun definitiv läuft. Das bedeutet natürlich auch einen Wettlauf gegen Zeit und Ideenlosigkeit um das Nest abzusichern.

Grüsslis
RP

Der Baum ist tot

Geschrieben von roadbiker am 29. Mai 2010 | Abgelegt unter Sack Reis

Es gibt keine Rettung mehr. Jetzt ist es offiziell und vom Fachmann bestätigt. Meine Bemühungen einen Olivenhain anzulegen und zukünftig zumindest für den Eigenbedarf ein Öl der Güte Extra Vergine zu produzieren sind gescheitert.

Gestern Abend wurde die schon länger bestehende Vermutung zur Gewissheit. Der Winter hat all unsere Anstrengungen die südländische Lebensart auf unsere “Rotter” Parzelle zu transplantieren zunichte gemacht. Die herbeigerufene Fachmännin für das Pflanzenwesen stellte nach kurzer Schnittprobe die Diagnose „Die könnt ihr ausmachen“ Wie so viele exotische Gewächse in unseren Gärten haben die beiden zarten Bäumchen trotz dickem Mäntelchen den diesjährigen strengen Winter mit Temperatur unter -20° C nicht überstanden.

Jetzt muss ich es nur noch den edlen Spendern der beiden Setzlinge beibringen. War doch der Verzehr der diesjährige Olivenernte den Sponsoren versprochen. Im Rahmen eines Grillabends sollte jeder einen Tropfen des kalt gepressten Edelschmierstoffes probieren dürfen.

Die Brut – Die Mama-Amsel

Geschrieben von RP am 28. Mai 2010 | Abgelegt unter Sack Reis

Heute nichts neues vom Balkon. Meine süße Amsel-Mama hat ihr Nest nicht einen Augenblick verlassen um mir die Gelegenheit zu einem Photo zu geben. Ich denke das sie sich nun voll und ganz dem Brüten widmet und ich vorläufig keine Chance zu einem Eier-Photo bekomme. Drum gibt es heute ein Bild mit der guten Mama ihn ihrer Stube.

Grüsslis
RP

PS: Ich mache mir um meine werdende Familie einige Sorgen, mehr dazu wenn ich nicht so müde bin.

Ich werde Papa … nee nicht … zumindest Patenonkel

Geschrieben von RP am 27. Mai 2010 | Abgelegt unter Sack Reis

Die Kategorie Sack Reis passt schon ganz gut. Es geht um eine Sache die zur Zeit an vielen Orten statt findet und eigentlich etwas absolut gewöhnliches ist.

Wenn die Viehcher sich nur nicht meinen Balkon ausgesucht hätten ;-) .

Ich wohne in Köln Sülz, ein Stadtteil der junge Familien anzieht: Zwischen Uni und Grüngürtel von Köln, Luxemburger- und Zülpicherstraße gelegen. Das gefiel auch einem Amselpärchen und so hat sich die junge und werdend wollende Familie in der Blumenkiste auf meinem Balkon eingenistet. Das ist ein wenig ungewöhnlich da Amseln laut Wikipedia bodennahe Nester bevorzugen. Ich wohne aber in der 4. Etage/Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses und das ist – wie ich vom Einkaufstaschenmarathon weiß – alles, nur nicht bodennah! Dennoch war es wohl die magische Ruhe über den Straßen von Sülz die das Pärchen angelockt hat.
Zunächst fiel mir bloß verstärkter Flugverkehr auf meinem Balkon auf. Ich schob es darauf daß ich den ersten Frühling in dieser Wohnung ohne Katze erlebe. Das Geflatter stört ja auch nicht wirklich, zumindest mich. Am Pfingst-Freitag machte mich Hase (Tochter, sie liebt diesen Namen genauso wie ich!) darauf aufmerksam daß ein Vogel in der Blumenkiste sitzt. Erste Reaktion: Ja neee, ist klar. Einen hormonell verstärkten Wutanfall meines Nachwuchses später stand ich auf dem Balkon und da war er: Der Vogel, oder besser gesagt ein kerniger Amselmann wie er auch in “Sex in the City 2″ auftreten würde. Zumindest glaube ich das Geschlecht am Gefieder erkannt zu haben. Wenn ich falsch liege und es doch das Weibchen war, dann aber zumindest eine Frau vom Schlage der Damenhockey-Nationalmannschaft der DDR. Für mich gab es, weil der Vogel still sitzen blieb nur zwei Möglichkeiten: Krank oder Nest. Wenig später, meine Neugier war geweckt, beobachtete ich daß der Vogel wegflog und ich war im gleichen Tempo auf dem Balkon. Die Variante Nest hatte eindeutig gewonnen.
Nun war klar warum die Amseln sich durch meine Neugier nicht beeindrucken ließen, sie fühlten sich bei mir heimisch genug um ihr kleines aber erfolgreiches Familienunternehmen zu gründen.

ICH WERDE PATENONKEL.

Blieb nur die Frage der Häufigkeit meiner unfreiwilligen Patenschaft: Zero, nichts, nada. Ein typisches Kölner Amselpaar? Also stock schwul? Diese Frage bewegte mich keine 24 Stunden, dann lieferte ein Blick ins Nest die Antwort: Ein Ei! Ein Ei! Grün wie ein Osterei lag es im Nest und meine Verzückung war nicht zu bremsen (Merke: Vogeleier im Nest wirken auf mich wie Töchter mit aufgerissenen Augen und Schmollmund). Meine Gäste an diesem Tag wurden wortreich vor dem Balkon gewarnt, die Verantwortung eines werdenden Vater hatte mich gepackt.
Am nächsten Tag waren es zwei Eier, am Tag danach auch schon drei.

Nun wollte ich endgültig wissen was mich erwartet und Wikipedia wurde befragt. Dort war zu lesen das ein durchschnittliches Gelege 4 Eier hat, aber auch welche mit bis zu 7 Eiern vorkommen. Daß die Brut 11 bis 16 Tage dauert, daß nach ca. 13 Tage der Nachwuchs das Nest verlässt. Okay, geht irgendwie schneller als bei meinen Kindern. Nach der ersten Brut legen die Amseln oft nach und brüten gleich noch mal. Warum? War es so schön? Gut das ich nicht zur Gattung der Amseln gehöre, mir reicht meine erste Brut vollkommen ;-) .

Heute habe ich wieder dem Nest aufgelauert, es war aber Geduld erforderlich. Seit es wieder etwas (viel) kälter ist verlässt die Amselmama nur selten und kurz das Nest und so ist es ungleich schwerer mal nach den Eiern zu sehen. Mein persönliches Erfolgserlebnis:

So werde ich immer wieder versuchen ein frisches Foto vom Nest und seinen Inhalt zu machen und in loser Folge hier zu berichten wie mein Dasein als Amsel-Patenonkel so verläuft.

Grüsslis
RP

BiBo-Tour 2010 – vierter Tag

Geschrieben von RP am 25. Mai 2010 | Abgelegt unter BiBo-Treffen 2010

Nachlese Sonntag

Letzer Tag, der Tag der Abreise. Also ein letztes mal das reichhaltige Buffet genießen (Kann ich jemals wieder mit weniger Auswahl leben???), den Eierkocher für die komplette Mannschaft spielen und den Kaffee an den Tisch bringen lassen. Nun fängt das Leben danach an *seufz*. Das Bezahlen der Rechnung war zum Glück überaus geeignet um uns alle wieder zu Erden *g*.
Das Zimmer war schnell geräumt, auf dem Mopped reist man eh mit kleinem Gepäck. Also die Moppeds gesattelt, schnell noch an der Tanke aufgefüllt und dann auf den ersten Metern wieder fröhliches Wenden auf Feldwegen und mehrfache Begegnungen mit ein und der selben Wandergruppe … das werde ich vermissen ;-) . So haben wir es geschafft dann doch noch das Hoheitsgebiet von Corbion zu verlassen.
Cheffchen hat – wenn auch unter Protest – wieder die Führung übernommen und gelobte diesesmal hin und wieder an schönen Stellen einen Stopp einzubauen (hat er auch! Die berühmte Raucherpause wurde locker getoppt). So rollten wir bei schönem Wetter in die Richtung Heimat. Dabei verfransten wir uns ein wenig in einem Radrennen, oder waren die Menschenmassen am Straßenrand doch nur wegen uns gekommen? Gleich der erste Stopp war an einem (ich glaube) Kloster oder sowas ähnlichem.


Ab hier ging es zunächst über normale Landstraßen weiter um dann auf einen Abschnitt mit den kleinen aber guten Pfaden zu wechseln. Gepaart mit dem guten Wetter war es das reinste Vergnügen. Um den Glücksgefühlen einen Höhepunkt zu verschaffen warf sich uns am Arsch der Welt eine Pinte in den Weg und es gab einen Tour-Kaffee wie er es sein sollte.


Wie es nun weiter ging weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr so recht, wohl aber daß ich mit eine wenig Einsatz geschafft habe daß es doch noch richtig wunderbare ekelige Pommes Spezial aus einer original belgischen Frittenschmiede gab (Ralf sei dank!). Spätestens jetzt waren wir kulinarisch wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

Ab hier trennten sich unsere Wege leider schon. Ralf und Gesa wählten den Schnellgang zur Heimat, der Rest hielt sich vorläufig noch an die geplante Tour gen Heimat. So waren es nur noch vier Moppeds die im Geschwader segelten. Ich hatte Cheffchen versprochen sobald ich die Strecke wieder kennen würde die Führung zu übernehmen. Dies geschah ein wenig unfreiwillig aber genau zum
richtigen Zeitpunkt in St. Vith. Wir quälten uns durch den Freizeitverkehr überforderter deutscher Renter aus Bergheim (ernsthaft!) und schliefen auf den Moppeds ein wenig ein. In diesem Teilzeitdelirium hat Cheffchen es glatt geschafft mich in einem Kreisverkehr abzuhängen, ich hatte keinen Plan wohin er verschwunden war und rollte frei nach Erinnerung weiter, er hatte aber wenigstens einen guten Blick um Rückspiegel. So schloß er nach dem Kreisverkeht von hinten auf und ich war zum Pfadfinder geworden. Ich hielt mich zwar mal wieder nicht an die geplante Route, aber das war nicht weiter schlimm. So rollten wir über nicht so ganz spannenden Wege zügig gen Heimat. Zurück in Deutschland gab’s noch einen kurzen Stopp hinter Hallschlag. Die Erschöpfung war kaum zu übersehen :-) .


Es erging der Mehrheitbeschluß ab hier auf den schnellsten und somit langweiligsten Weg zu wechseln um möglichst zügig nach nach Zülpich zu kommen. Dort gab’s noch ein kurzes Adieu.

Ab hier bin ich dann die letzten 30km bis zur heimischen Garage alleine weiter gefahren. Zuhause war ich komplett fertig mit der Welt aber glücklich. Das Wochendende mit
euch war weltklasse und definitiv jeden Cent wert! Ich freue mich jetzt schon auf die nächste große BiBo-Tour, ganz egal wohin sie geht – wichtig ist nur: Ihr seit dabei :-) .
Hoffentlich sehen wir uns noch zu vielen Tagestouren, gerne noch eine Wochenendtour, zu vielen Stammtischen und der Bibo-Tour 2011!

Nachlese BiBo-Tour 2010 – dritter Tag

Geschrieben von RP am 19. Mai 2010 | Abgelegt unter BiBo-Treffen 2010

Nachlese Samstag:

Das Frühstücksritual hatte sich gut eingebürgert, es gelten die üblichen Gruppenregeln: Nicht am Buffet überholen, wer hinter fährt muß am Buffet am kräftigsten aufdrehen ;-) . Es war besseres Wetter angekündigt, die allgemeine Freude auf halbwegs warme und troclene Kilometer war fast greifbar.
So ging es es diesmal recht zielstrebig auf den Pfad aus dem Dorf Corbion. Für diesen Tag hatten wir uns explizit vorgenommen mal was zu Mittag zu essen, die letzten Tage waren in diesem Punkt schwach besetzt. Die Strecke war eine Feuerwerk von verschiedenen Straßentypen und -größen die alle Sinne ansprach. Was mir von der Tour gut im Hirn hängen geblieben ist: Das imständige Bitten von Ralf doch bitte an allen schönen Stellen auf keinen Fall zu halten *g*. Daher enstand auf dieser Tour der Begriff des Navi-Blicks, schließlich wurde der wunderbare Ausblich von Rochehaut wurde geflissenlich übersehen. Dennoch fanden sich erfreulich viele Kaffee-Stopps.

Gegen Mittag machten wir uns sogar recht aktiv auf die Suche nach einer Gelegheit zum Essen. Dafür übernahm Gesa mit ihrem TomTom die Leitung, sie hatte eine Pizzeria im Visier. Diesmal war die Strecke nach Navi super duper klasse, auf diese Art und Weise würde ich gerne jeden Tag was suchen! Herrliche kleine Straßen in gutem Zustand, wenig Dreck und noch weniger Verkehr! So sind wir in den nächsten größeren ort gelotst worden um dort eine kleine Besichtigungstour vorzunehmen. Die angefahrene Pizzeria gab es nciht mehr und so kurvten wir hinter Gesa etwas ziellos duch die Gegend, sind aber dann doch gut gelandet. Am Rande sei erwähnt das ich auf dem Weg 2 offene Pizzerien gesehen haben, Gesa hatte Navi-Blick.

Dort haben wir uns bewußt für Kleinigkeiten entschieden, es war schließlich klar was uns am Abend erwartete … Aber Pommes mit zuwenig Ketchup, Flammkuchen (die waren echt lecker!), Baguette und Burger waren dennoch sättigend. Hier sei erwähnt das es die Radlergruppe neben uns so richtig krachen ließ! Gegen die waren wir echte Diätmonster :zip: .
Nach einem weg gelassenen Espresso (trinken wir später!) ging es wieder auf die Rückfahrt zm Hotel. Auch auf diesem Teilstück waren wieder wunderbare Strecken eingebaut. Als kleiner Zwangsstopp ergab sich eine Rallye-Veranstaltung die uns dazu brachte von der geplaneten Route abzuweichen. Als Widergutmachung gab es einen Blick auf die fahrenden Autos

und meine erste Durchfahrung eines Fahrerlagers. Die Idee mal auf einen der vorbereiteten Wartungsplätzen zu fahren war sehr sehr verlockend, ich habe es mir dennoch verkniffen – leider 8| .
Cheffchen führte uns absolut gekonnt um die Rallye und zurück auf die geplante Route. Hier kamen die berühmten 15 Minuten von Claudia ins Spiel. Ich konnte es leider nicht live erleben (das war nur Ralf und Karsten gegönnt). Auf einer wunderbar kurvigen Strecke mit bestem Asphalt und genialen Radien konnten wir die Schräglagenfreiheit austesten. Diese Strecke ist offensichtlich das Spielfeld der lokalen Hausstreckenheizer. Genau diese haben sich mit besagter Dame angelegt und haben dabei äußerst alt ausgesehen: R1-Kampfgeschwadervernichterin :guns: . Damit ist bewiesen daß Claudia Nerven aus Stahl hat und eine durch und durch coole Schnitte ist.

Auf den restlichen Kilometer ders Tages haben wir uns dann noch einmal nach Rochehaut verirrt, diesmal sogar MIT einem Stopp zum ins Tal starren *freu*.

Zurück im Hotel haben wir uns an das lieb gewonnene Ritual gehalten: Treffen auf ein oder zwei Bier in der Club-Zone, Amuse-Gueule (Quiche) und Essen: Zucchinisuppe (als Kürbissuppe angekündigt, da hat das Lexion ein wenig versagt), Hummer, Lamm und eine Weinschaumcreme.
Zurück in der Club-Zone hatten sich andere Gäste unserer Sesselecke bemächtigt, ein echter Tiefpunkt des WE :smt022 . Noch ein Bierchen und wir waren alle schon wieder reif für’s Bett.

Fazit des Tages: Claudia ist ‘ne coole Sau, die schönste Tagestour, ein Burger kann lange beschäftigen (keine Bilder!), wie ißt man einen Hummer zumindest halbwegas stilvoll?

Nächste Einträge »