BiBo-Tour 2010 – vierter Tag

Geschrieben von RP am 25. Mai 2010 | Abgelegt unter BiBo-Treffen 2010

Nachlese Sonntag

Letzer Tag, der Tag der Abreise. Also ein letztes mal das reichhaltige Buffet genießen (Kann ich jemals wieder mit weniger Auswahl leben???), den Eierkocher für die komplette Mannschaft spielen und den Kaffee an den Tisch bringen lassen. Nun fängt das Leben danach an *seufz*. Das Bezahlen der Rechnung war zum Glück überaus geeignet um uns alle wieder zu Erden *g*.
Das Zimmer war schnell geräumt, auf dem Mopped reist man eh mit kleinem Gepäck. Also die Moppeds gesattelt, schnell noch an der Tanke aufgefüllt und dann auf den ersten Metern wieder fröhliches Wenden auf Feldwegen und mehrfache Begegnungen mit ein und der selben Wandergruppe … das werde ich vermissen ;-) . So haben wir es geschafft dann doch noch das Hoheitsgebiet von Corbion zu verlassen.
Cheffchen hat – wenn auch unter Protest – wieder die Führung übernommen und gelobte diesesmal hin und wieder an schönen Stellen einen Stopp einzubauen (hat er auch! Die berühmte Raucherpause wurde locker getoppt). So rollten wir bei schönem Wetter in die Richtung Heimat. Dabei verfransten wir uns ein wenig in einem Radrennen, oder waren die Menschenmassen am Straßenrand doch nur wegen uns gekommen? Gleich der erste Stopp war an einem (ich glaube) Kloster oder sowas ähnlichem.


Ab hier ging es zunächst über normale Landstraßen weiter um dann auf einen Abschnitt mit den kleinen aber guten Pfaden zu wechseln. Gepaart mit dem guten Wetter war es das reinste Vergnügen. Um den Glücksgefühlen einen Höhepunkt zu verschaffen warf sich uns am Arsch der Welt eine Pinte in den Weg und es gab einen Tour-Kaffee wie er es sein sollte.


Wie es nun weiter ging weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr so recht, wohl aber daß ich mit eine wenig Einsatz geschafft habe daß es doch noch richtig wunderbare ekelige Pommes Spezial aus einer original belgischen Frittenschmiede gab (Ralf sei dank!). Spätestens jetzt waren wir kulinarisch wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

Ab hier trennten sich unsere Wege leider schon. Ralf und Gesa wählten den Schnellgang zur Heimat, der Rest hielt sich vorläufig noch an die geplante Tour gen Heimat. So waren es nur noch vier Moppeds die im Geschwader segelten. Ich hatte Cheffchen versprochen sobald ich die Strecke wieder kennen würde die Führung zu übernehmen. Dies geschah ein wenig unfreiwillig aber genau zum
richtigen Zeitpunkt in St. Vith. Wir quälten uns durch den Freizeitverkehr überforderter deutscher Renter aus Bergheim (ernsthaft!) und schliefen auf den Moppeds ein wenig ein. In diesem Teilzeitdelirium hat Cheffchen es glatt geschafft mich in einem Kreisverkehr abzuhängen, ich hatte keinen Plan wohin er verschwunden war und rollte frei nach Erinnerung weiter, er hatte aber wenigstens einen guten Blick um Rückspiegel. So schloß er nach dem Kreisverkeht von hinten auf und ich war zum Pfadfinder geworden. Ich hielt mich zwar mal wieder nicht an die geplante Route, aber das war nicht weiter schlimm. So rollten wir über nicht so ganz spannenden Wege zügig gen Heimat. Zurück in Deutschland gab’s noch einen kurzen Stopp hinter Hallschlag. Die Erschöpfung war kaum zu übersehen :-) .


Es erging der Mehrheitbeschluß ab hier auf den schnellsten und somit langweiligsten Weg zu wechseln um möglichst zügig nach nach Zülpich zu kommen. Dort gab’s noch ein kurzes Adieu.

Ab hier bin ich dann die letzten 30km bis zur heimischen Garage alleine weiter gefahren. Zuhause war ich komplett fertig mit der Welt aber glücklich. Das Wochendende mit
euch war weltklasse und definitiv jeden Cent wert! Ich freue mich jetzt schon auf die nächste große BiBo-Tour, ganz egal wohin sie geht – wichtig ist nur: Ihr seit dabei :-) .
Hoffentlich sehen wir uns noch zu vielen Tagestouren, gerne noch eine Wochenendtour, zu vielen Stammtischen und der Bibo-Tour 2011!

Ein Kommentar zu “BiBo-Tour 2010 – vierter Tag”

  1. am 26. Mai 2010 um 05:01 1.admin schrieb …

    …war eine geile Tour mit hohem Spaßfaktor.

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